• Wilkommen bei der CDU Rockenberg!

CDU Fraktionsvorsitzender Bernhard Widmuch zieht Bilanz


Rockenberg (pe). Nach dem ordentlichen Kommunalwahlergebnis vom 06. März dieses Jahres konnte die Rockenberger CDU ihre Position als stärkste Kraft in der Gemeindevertretung erfolgreich behaupten. „Mit zehn Stimmen haben wir ein starkes Pfund aber auch eine verantwortungsvolle Position innerhalb des Parlaments“, sagt Bernhard Widmuch aus Oppershofen, der alte und neue Vorsitzende der christdemokratischen Fraktion. Der Wahlausgang sei für die CDU zugleich Aufforderung und Verpflichtung gewesen, mit den übrigen Fraktionen in der Rockenberger Gemeindevertretung Sondierungsgespräche zu führen über die künftige Entwicklung der Gemeinde während der jetzt anstehenden Wahlzeit bis 2021. Diese Gespräche, die sämtlich in sehr vertrauensvoller und offener Art und Weise stattgefunden hätten, seien nun abgeschlossen, informiert Widmuch, der zugleich Sprecher der von seiner Fraktion bestimmten Gesprächskommission war.

In den Verhandlungen habe sich relativ rasch geklärt, in welcher politischen Konstellation die höchsten Übereinstimmungsgrade erzielbar seien, erklärt der Fraktionsführer. „Für die CDU an erster Stelle steht die Errichtung einer Seniorenresidenz zwischen den Ortsteilen. Wir wollen und werden unsere älteren Mitbürger auf Dauer nicht in umliegende Gemeinden abwandern lassen.“ Erste und grundlegende Maßnahmen für das Vorhaben seinen in der Vergangenheit bereits angelaufen, jedoch fehle es offenkundig am politischen Gestaltungswillen, diese wichtige Aufgabe voranzubringen. Mit der Dorfpartei sei man sich einig, dass dieses, für unser Dorf bedeutende Projekt, mittelfristig realisierbar sei, wohingegen SPD und Grüne der von den Christdemokraten skizzierten Vorstellung eher ablehnend gegenüber stünden. Auch in den wichtigen Bereichen Dorfentwicklung und Überarbeitung des Flächennutzungsplanes samt Entwicklung neuer Wohnflächen könne man zwischen Dorfpartei und CDU höhere Übereinstimmung feststellen, sagt Widmuch. Und schließlich gebe es da noch das Thema Windkraft. Die gemeindlichen Grünen hätten die Errichtung von Windkraftanlagen im Gemeindegebiet stets unterstützt. Die örtliche CDU habe hierbei eine geradezu konträre Meinung. WKA in Schwachwindgebieten und unmittelbarer Nähe zu bedeutenden Kulturgütern, wie der Burg Münzenberg, oder streng geschützten Naturgütern, wie dem „Bannwald von Oppershofen“ seien für die Rockenberger Christdemokraten ein absolutes „No-Go“.

Auch hinsichtlich der personellen Ausstattung für die anstehende Wahlzeit habe es mit der Dorfpartei größere Übereinstimmung gegeben. Man werde in der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung, die aller Voraussicht nach am 18. April stattfinde, gemeinsame Personalvorschläge für die Wahl des Vorsitzenden der Gemeindevertretung und zur Wahl der Beigeordneten vorlegen, so Widmuch.

Im Übrigen gebe es keine, wie auch immer geartete, Koalitionsvereinbarung. CDU und Dorfpartei seien vielmehr einig darin gewesen, eben keine Koalitionsfesseln anzulegen. „Wir wünschen uns eine offene und sachliche Gemeindevertretung“, bringt es der CDU-Fraktionschef auf den Punkt. „Jeder Gemeindevertreter soll nach seiner freien, nur durch die Rücksicht auf das Gemeinwohl bestimmten Überzeugung handeln“, ganz so, wie es auch den Vätern unserer Hessischen Gemeindeordnung vorschwebte.