Für den Erhalt des Standorts in Oppershofen und gegen den Abriss eines noch intakten Kindergartens hat sich die CDU ausgesprochen. Auch aus ökologischen und ökonomischen Überlegungen heraus verbiete sich die Vernichtung gesunder Bausubstanz. 

Antrag der CDU Fraktion

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

die CDU Fraktion stellt folgenden Antrag:

Die Gemeindevertretung möge beschließen:

  1. Die Kita in Oppershofen wird nicht abgerissen, sondern den Erfordernissen einer modern ausgestatteten Betreuungseinrichtung entsprechend renoviert und angepasst.
  2. Der zusätzlich erforderliche Bedarf an Betreuungsplätzen wird über einen Anbau gemäß Variante a der Studie der THM (TransMIT) realisiert.

Begründung:

  1. Ein Abriss des vorhandenen, 36 Jahre alten Gebäudes kommt für die CDU Fraktion schon aus Gründen der Nachhaltigkeit nicht in Frage. Auch aus ökologischen und ökonomischen Überlegungen heraus verbietet sich die Vernichtung gesunder Bausubstanz. das prominente Gebäude des Kindergartens ist für Oppershofen ortsbildprägend und sollte auch schon aus diesem Grund nicht niedergelegt werden. Durch eine dem Bedarf entsprechende Renovierung kann das vorhandene Gebäude ohne jeden Zweifel seine Aufgaben als zeitgemäße Betreuungseinrichtung noch viele Jahre erfüllen. Mit dem Erhalt des vorhanden Gebäudes kann auch auf eine Interimslösung (Containerburg für die Bauzeit von ca. zwei Jahren) weitestgehend verzichtet werden. Die hierdurch einsparbaren Kosten, laut Studie der THM ca. 250 TEuro, wiegen den Baukostenvorteil eines kompletten Neubaus, gemäß Variante e, vollständig auf.
  2. Variante a der vorgenannten Studie bietet den Vorteil einer zukunftsfähigen und zugleich kostengünstigen Ausbaulösung unter Schonung der vorhandenen Bausubstanz. Damit entfällt auch weitestgehend der Eingriff in den Betreuungsablauf während der ca. zweijährigen Bauzeit.

Zusammenfassend lässt sich also festhalten: Wie im Ortsteil Rockenberg so kann auch in Oppershofen über den Anbau auf vorhandenem Gelände eine optimale Lösung der angespannten Betreuungsplatzsituation realisiert werden.